Spitzenkandidat der SPÖ für die EU-Wahl 2014

Seit dem 16. Jänner 2014 ist Eugen Freund offiziell Spitzenkandidat der SPÖ für die EU-Wahl 2014. Mehr über seine politischen Ziele sowie zum Wahlprogramm der SPÖ für die Europawahl 2014 finden Sie auf der Website der SPÖ sowie unter meineuropa.at.

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Südafrika – vor der Wahl Mandelas 1994

Interview mit dem Schriftsteller Breyten Breytenbach in Durban, Südafrika im April 1994

Breyten Breytenbach: “Es ist ein Traum und gleichzeitig ein Alptraum. Die
Verfassung ist schlecht, ich glaube nicht, dass die Wahlen
wirklich frei und fair sein werden, und ich glaube wir stehen am
Anfang einer sehr schwierigen und blutigen Periode – aber dennoch:
es ist wichtig, dass diese Wahlen stattfinden.” 21

EF: “Worauf basiert diese düstere Einschätzung:

“Nun, hier sterben mehr Menschen als in Bosnien. und auch nicht
viel weniger als in Ruanda und Burundi. Sie müssen doch
festgestellt haben, dass in dieser relativen Ruhe die Weissen
weiterhin in ihren isolierten abgesicherten Enklaven leben. Das
hier ist ein sehr gewalttätiges Land, mit ungeheuren Erwartungen
und Bedürfnissen, und die Spannungen und tatsächlichen
Unterschiede werden nicht angesprochen.” 35

“Trotz der Tatsache, dass Afrika in sich zusammengebrochen ist,
dass der Kommunismus sich in Osteuropa als handlungsunfähig
erwiesen hat und als grausam und unterdrückend, trotz all dem
wird man das auch hier versuchen – das liegt einfach in der Natur
der Menschen.

Ich glaube, dass die Voraussetzungen sehr gut dafür sind, dass in
ein paar Jahren eine wirklich revolutionäre Situation eintritt,
in der die Partei als Kommunistische Partei auftritt und nicht
unter dem Deckmantel des ANC agiert, so wie heute.”

“Ich fürchte, – und ich betone ausdrücklich, dass ich fürchte -
dass in fünf Jahren hier das Blut fliessen wird, hier wird
Bürgerkrieg herrschen, das Land wird sich in Auflösung befinden.
Ich fürchte wir bewegen uns in diese Richtung. Unsere
Staatsmänner haben aus der Geschichte nichts gelernt. Niemand,
kein einziger..”

EF: “Auch Mandela nicht”

“Nein, auch er nicht. Mandela ist der Führer einer Mehrheit. Es
ist seine historische Aufgabe, diese Mehrheit zu befreien und ihr
zur Macht zu verhelfen. Und das wird er erreichen. Ich ziehe
meinen Hut vor ihm. Ich bewundere ihn ausserordentlich, seinen Mut
Aber er hat auch nicht gelernt…es geht da um Kreativität,
darum, eine völlig neues Südafrika zu gestalten und das wird
nicht gelingen.”

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Ab sofort im Buchhandel: „Der Tod des Landeshauptmanns“

Buchtitel "Der Tod des Landeshauptmanns"Mit 1,8 Promille im Blut kracht der Landeshauptmann mit seinem Auto in einen Gartenzaun. Er ist auf der Stelle tot. War das tatsächlich alles in jener Nacht im Oktober 2008?

Die Spurensuche in diesem Roman beginnt in Kärnten. Ein Beamter des Heeresnachrichtenamtes ist spurlos verschwunden, seine Freundin, eine erfahrene Journalistin, erhält von ihm jedoch seitenlange Mails: Über einen FBI-Agenten mit österreichischen Wurzeln, der dem Landeshauptmann bei seinem Besuch in Washington zugeteilt wird. Über den Mossad, den israelischen Geheimdienst, der sich eine ausgeklügelte Autobombe für das Fahrzeug des Landeshauptmannes besorgt. Über zwei kroatische Ex-Balkansoldaten, die in Zagreb den Auftrag bekommen, den Kärntner Politiker wegen Schmiergeldzahlungen aus dem Weg zu räumen.  Doch was ist wahr an diesen Geschichten? Nur der Verschwundene weiß es, aber die Suche nach ihm verläuft lange Zeit erfolglos …

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ZEIT IN BILDERN – Vier Jahrzehnte fotografisch dokumentiert.

ZEIT IN BILDERN – Vier Jahrzehnte fotografisch dokumentiert.

In dem neuen Fotoband finden sich historische Aufnahmen vom Kärntner Ortstafelkonflikt 1972 und hautnahe Bilder vom Erdbeben in Friaul 1976. Bruno Kreiskys legendäre Presseauftritte im Kanzleramt und Leonid Breschnews Treffen mit US-Präsident Jimmy Carter in Wien sind ebenso dokumentiert wie Annemarie Prölls  Olympiasieg in Lake Placid. Arnold Schwarzenegger lief ihm genauso vor die Linse wie Hermann Maier, Topmodell Cordula Reyer, US-Schauspielerin Raquel Welch, Startenor Placido Domingo und viele andere. Die Kamera war dabei, als Österreich im Bann von Kurt Waldheims NS-Vergangenheit stand, als Betonteil für Betonteil aus der Berliner Mauer gehoben wurde und als Bill Clinton im Wahlkampf die Massen begeisterte.

Während seines Aufenthaltes in New York lichtete er faszinierende Besonderheiten der Stadt ab, wie sie oft nur Einheimische wahrnehmen können. Und auf seinen Reisen mit den Bundespräsidenten fotografierte Eugen Freund nicht nur die ausländischen Gastgeber, sondern bannte auch Land und Leute aufs Bild.

In den begleitenden Texten erzählt er auf sehr pointierte Weise von seinen Begegnungen mit Kanzlern und Königen, Bettlern und Prominenten, von seinen Reisen rund um den Globus und seiner Heimat Kärnten, deren prachtvolle Natur er in beeindruckenden Bildern festgehalten hat.

Vorbestellungen im Verlag Kremayr und Scheriau: http://www.kremayr-scheriau.at/

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ORF-Außenpolitik-Journalist Eugen Freund zu den brennenden Fragen unserer Zeit Politik

Mitte September 2010 erschien das neue Buch “Brennpunkte der Politik”. Es zeigt auf, dass “alle weltpolitischen Ereignisse mehr oder weniger eng miteinander verbunden sind.  Dies geht in der atemlosen täglichen Berichterstattung verloren. Der Konflikt im Nahen Osten hängt untrennbar mit den Zielen der Al-Kaida zusammen.

Das iranische Atomprogramm steht unter genauer Beobachtung Israels, das jeden Moment zuschlagen kann. Welche Konsequenzen würden sich daraus ergeben? Wie sicher sind die Atomwaffen in Pakistan, wenn die Taliban dort für weitere Aufstände sorgen? Wie werden sich Russland und China in dieser Region verhalten? Wirtschaftspolitisch ist die Welt ohnehin im Umbruch: Bedeutet die Finanzkrise das Ende der Vormachtstellung der USA? Wird China die neue Supermacht? Wohin entwickelt sich Indien?”

„Eine Weltanalyse , spannend, leidenschaftlich aber stets in vorbildlicher Objektivität.“

Hugo Portisch

Dieses Buch ermöglicht ein besseres Verständnis der heute zunehmend unübersichtlichen Weltpolitik, indem die vielfältigen Zusammenhänge sichtbar gemacht werden.

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