Eugen Freund

Mitglied des Europäischen Parlaments

Wie geht es weiter mit Europa?

 

Schließen wir uns dem Beispiel USA an, wo der Staat viel Geld in die Wirtschaft gepumpt hat und es ein robustes Wachstum gibt? Oder stehen uns japanische Zustände bevor, wo das Land ein ganzes Jahrzehnt auf der Stelle getreten ist?

– Eugen Freund stellt die Frage wie es mit Europa weitergeht.

Wiener Atomgespräche mit dem Iran

Derzeit finden in Wien die Atomgespräche mit dem Iran statt, in diesen versuchen die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland (5+1) ein umfassendes Atomabkommen mit dem Iran auszuhandeln.

Eugen Freund berichtete für NPR News schon vor über zehn Jahren beginnend, in regelmäßigen Abständen von der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) in Wien aus über Irans umstrittenes Atomprogramm.

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“Lux-Leaks”: Steuerparadies Luxemburg

 

Vielen europäischen Staaten wird ein strenger Sparkurs aufgezwungen, gleichzeitig gehen ihnen durch Steuerflucht von Unternehmen Milliarden verloren,  die zum Beispiel im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit dringend benötigt werden.

– Eugen Freund über den Fall Luxemburg.

Ein kleines Boot bei hohem Seegang – Wie Eugen Freund die Öffnung der Mauer miterlebte

So sieht gelebte Planwirtschaft aus: Die Mauer  fällt und
im DDR-Staatsfernsehen  läuft ein Spielfilm: „Egon und das achte Weltwunder“ – aber gemeint war nicht der  damalige Staats­rats­vor­sitzenden Egon Krenz, sondern die Haupt­figur im gleich­namigen Roman von Joachim Wohlgemuth.

 

  • Eugen Freund vor der Berliner Mauer
  • Graffiti auf der Berliner Mauer
  • Soldat vor Mauerlücke
  • Die Mauer wird abgebaut

 

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Warum ich für Juncker stimmte

Mit Ja oder Nein zu stimmen wird einer Sache oft nicht gerecht. Bei politischen Entscheidungen ist es nicht anders: oft würde man gerne: “Ja, aber…” sagen, oder “Nein, außer…” doch geht das bei Abstimmungen nicht. Also muss man sich festlegen.

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Ein Rucksack voller Probleme

…erwartet die zukünftige Chefverhandlerin der EU Federica Mogherini. Diplomatische Herausforderungen stellen die Ukraine, der Nahe Osten und die transatlantischen Beziehungen dar.

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MEP seit 1.Juli 2014

Seit Mitte des Jahres ist Eugen Freund Mitglied des Europäischen Parlaments. Bei der Wahl als Spitzenkandidat der SPÖ am 25. Mai 2014 landete der ehemalige ORF-Korrespondent und Moderator der “Zeit im Bild” an zweiter Stelle. Über 40.000 Österreicher und Österreicherinnen gaben ihm ihre Vorzugsstimme.

Mehr über seine Tätigkeit und Aufgaben im EU-Parlament unterhttp://www.spe.at/abgeordnete/eugen-freund sowie auf Facebook und Twitter

100 Jahre Zeit Im Bild

Was wir in Österreich seit knapp 60 Jahren als wichtigste Informationssendung kennen, hat auch eine Vorgeschichte. Schon 12 Jahre vor dem Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland eine “illustrierte Wochenschrift”, die den Namen “Zeit im Bild” trug (Ob der langjährige ORF-Veteran Teddy Podgorski, der immer darauf hinweist, dass ihm dieser Name eingefallen ist, diese Zeitschrift in seinem Keller verwahrt hatte, wäre noch zu klären). Das Magazin war etwas größer als heutige Wochenzeitschriften (SPIEGEL, profil), wobei die Seiten – interessant aus heutiger Sicht – fortlaufend nummeriert waren. Die abgebildete Nummer vom 1. Oktober 1914 beginnt mit Seite 1817. Dazu gab es – Zeit im  B i l d ! – viele Photos und auch Korrespondenten-Berichte, etwa wenn Soldaten von “Frankreich nach Belgien” begleitet werden, mit dem damals typischen patriotischen Beiklang  (“…Für unsere schwere Artillerie und unsere Truppen ist nichts unmöglich…Ganz hervorrangend hat sich auch die österreichische Artillerie mit ihren 32,5=Zentimeter Haubitzen bewährt”). Dazu kommt noch ein Fortsetzungsroman “Der schwarze Ring” von Otto Flake. Auf der letzten Seite sind noch Kleinanzeigen abgedruckt (unter der Rubrik Österreich findet man: “Abbazia, herrlichstes Seebad a. d. Adria” oder “Gries bei Bozen, Sanatorium für Leichtkranke der Atmungsorgane”) und das Impressum.

“In Österreich-Ungarn für die Herausgabe…verantwortlich: Heinrich Freund, Wien” Nicht verwandt mit mir, soweit ich weiss.

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Peter Turrini, 70

Es war meine erste “große Geschichte“  für das profil. Entstanden im März 1973. Zuvor hatte ich mehrere Artikel über den Kärntner Ortstafel-Konflikt verfasst, der mir, ganz nebenbei, zum Einstieg in den Journalismus verhalf. Peter Turrini war damals zwar kein ganz unbekannter Schriftsteller mehr, aber ein wirklich ausführliches Porträt war in einem österreichischen Magazin noch nicht erschienen. Nach einem längeren Gespräch mit ihm und zahlreichen Recherchen brachte ich – es war noch die Vor-Computer-Zeit  – erst einmal ein handschriftliches Konzept zu Papier und schrieb dieses  dann mit der Schreibmaschine nieder. Zum Glück gab es damals auch noch eine oder einen zuständige/n Kulturredakteur(in), die entsprechende Änderungen und Korrekturen vornahm. Aber, wie man sieht, der Anfang ist völlig gleich geblieben, und auch sonst finden sich immer wieder größere Textstücke.

Alles Gute, lieber Peter, und: ad multos annos!

  • Turrini, 70
  • Turini, 70
  • Turinni, 70

 

Südafrika – vor der Wahl Mandelas 1994

Interview mit dem Schriftsteller Breyten Breytenbach in Durban, Südafrika im April 1994

Breyten Breytenbach: “Es ist ein Traum und gleichzeitig ein Alptraum. Die Verfassung ist schlecht, ich glaube nicht, dass die Wahlen wirklich frei und fair sein werden, und ich glaube wir stehen am Anfang einer sehr schwierigen und blutigen Periode – aber dennoch: es ist wichtig, dass diese Wahlen stattfinden.”

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